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Ecuador - Straße der Vulkane
 

Zeit: 27.12.2006-12.1.2007
Veranstalter: Amical Alpin
Bergführer Amical : Andreas Bucher
Ecuadorianischer Reiseleiter: Benno Schlauri (Schweizer)
Teilnehmerzahl: 11
Teilnehmer: Erwin, Joel, Klas, Klaus, Karl-Heinz, Julius, Johanna, Ilia, Sascha, Jürgen, Andreas (Ich)

Am 27.12. war es endlich soweit und wir Erwin, Joel, Klas, Klaus, Karl-Heinz, Julius, Johanna, Ilia, Sascha, Jürgen unser Amical Bergführer Andi und ich starteten von München aus mit Zwischenstopps in Amsterdam, Bonair und Guayacil nach Quito der Hauptstadt Ecuadors. Den Nachmittag nützten wir für eine Besichtigung der Altstadt Quitos und des kleinen Aussichtshügels der die Süd und Osthälfte der Stadt trennt. Am folgenden Tag unternahmen wir einen Ausflug Richtung Passo Choa einem kleinen erloschenen Vulkan süd-östlich von Quito. Die Wanderung führte uns bis an den Kraterrand auf ca. 3800m Höhe. Von dort hatte man einen wunderbaren Blick auf den Gipfel und die restliche umliegende Landschaft. Am 30.12. sind wir dann von Quito Richtung Westen über einen kleinen Pass gefahren um einen der Hausvulkane von Quito, den Pichincha Yaya (ca. 4795m) zu besteigen. Vom Gipfel konnte man in den Krater hinunter schauen von wo aus immer noch Dämpfe aufstiegen. Der Abstieg führte über Asche-Reißen und durch kleine Hochtäler bis zum Bus der bereits auf uns wartete. Nach diesen zwei Akklimatisationstouren fuhren wir von Quito über die Pan Americana Richtung Süden zum Vulkan Doppelgipfel Illiniza, wo der Illiniza Northe (5130m) unser Ziel für den folgenden Tag war. Bereits um 4Uhr in der Nacht sind wir aufgebrochen und bei Wind und Nebel bis auf den Grat aufgestiegen und bei strahlendem Sonnenschein bis zum Gipfel des Illiniza Northe.  Der Abstieg führte über Schutthalden kleine Steige in unser Lager zurück und nach einem kleinen Mittagessen weiter zum Bus. Am Dienstag den 2.1. sind wir dann zur Hütte vom Cotopaxi aufgestiegen. Das Wetter war leider regnerisch und windig. Aufgrund des bereits in der Nacht stark aufkommenden Höhensturms und der Kälte habe ich mich dazu entschlossen den Gipfel auszulassen. Am folgenden Tag unternahmen wir  einen Ausflug nach Banios und weiter hinunter nach Süden zu den vielen Wasserfällen und in die Ausläufer des Urwalds. Am nächsten Tag fuhren wir dann weiter bis zur unteren Chimborazzo- Hütte und gingen von dort zu Fuß weiter zur Whymper Hütte. Dann hieß es wieder sehr früh schlafen gehen. Nach einem kurzen Frühstück begannen wir um Mitternacht mit dem Aufstieg. Nach 7,5 Stunden Aufstieg erreichten wir dann den Chimborazzo- Vorgipfel (6270m) von wo aus kein Weg mehr angegangen war und wir auf Grund des Nebels unseren Abstieg antraten. Nach weiteren 3 Stunden erreichten wir dann wieder die Whymper Hütte. Am folgenden Tag fuhren wir dann mit der Andenbahn von Rio Bamba bis zur Teufelsnase. Nach einer kleinen Ruhepause in Papyakta ging es zu unserem letzten Gipfel dem Cayambe weiter. In der Nacht zeigte mein Magen sich nicht gerade erfreut über das Essen vom Vortag sodass ich den Aufstieg zum Gipfel abbrechen musste. Nach dieser letzten Tour fuhren wir zurück nach Quito und am nächsten Tag ging es dann mit 4 Stunden Flugverspätung (wegen eines technischen Defekts) über Bonair und Amsterdam wieder nach München.

Andi Schinner

     
     
     

 

 

 

Last update: 13.05.2011 Kontakt: info@karwendler.at
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